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Bilder schauen Dich an

Aus der bedeutenden Privatsammlung Frank Brabant wurden gut sechzig Porträts ausgewählt, die von Künstlern des Deutschen Expressionismus bis in die Gegenwart stammen. Darunter befinden sich etliche große Namen - von  Alexej Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde bis zu Horst Antes, Johannes Grützke und Wilhelm Tübke. Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt bei der sogenannten „vergessenen Generation“ der Expressionisten, die ebenfalls mit sehr beeindruckenden Werken vertreten sind – etwa Walter Gramatté, Max Kaus, Walter Jakob, Elfriede Lohse-Wächtler, Josef Scharl.

"Die unterhaltendste Fläche auf dieser Erde für uns ist die vom menschlichen Gesicht." G. Chr. Lichtenberg

 

Bizarre Begegnung: Das Porträt schlägt die Augen auf und sieht den Betrachter an. Und der antwortet auf das Bild wie auf ein Gegenüber, mit individuellen Überlegungen, assoziativen Eingebungen und manchmal auch abstrusen Gedanken.

Schriftsteller, Künstler und Kunsthistoriker (u.a. Quint Buchholz, Asta Scheib, Friedrich Ani, Ulrike Draesner, Martin Mosebach, Clelia Segieth, Cathrin Klingsöhr-Leroy, Moritz Holfelder) verfassten zu den einzelnen Gemälden der Sammlung Brabant persönliche Texte. Die sind im Katalog zur Ausstellung zusammengefasst - und als Audioguide begleiten sie den Besucher durch die Ausstellung.

 

Katalog mit CD 24,80 €

im Elisabeth Sandmann Verlag

 

Fritz Stuckenberg: Selbstporträt, 1915

BILDER SCHAUEN DICH AN

Porträts seit 1900 bis heute

 

16. Mai bis 11. August 2013

 

Grundlage der Ausstellung ist wie 2009 die bedeutende Privatsammlung Frank Brabant, aus der das Penzberger Museum Porträts von Künstlern seit 1900 bis in die Gegenwart versammelt. Darunter befinden sich etliche große Namen - von Lovis Corinth, Alexej Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde bis zu Andy Warhol und Wilhelm Tübke. Doch sind diesmal weitere Werke auch aus anderen Sammlungen einbezogen, Porträts etwa von Heinrich Campendonk und Franz Radziwill, zudem Zeitgenossen wie Arnulf Rainer und Peter Vogt sowie eine neue Arbeit von Johannes Grützke.

 

"Das Gesicht ist ... ein état d'ame, ein Seelenzustand, aber, und dies ist entscheidend: ein Seelenzustand des Betrachters, nicht des Betrachtenden." Peter von Matt

 

Ergänzt wird die Ausstellung der Bilder durch ein literarisches Projekt: Im Katalog widmen sich Schriftsteller, Künstler und Kunsthistoriker (im ersten Katalog u.a. Quint Buchholz, Asta Scheib, Friedrich Ani, Ulrike Draesner, Martin Mosebach, Clelia Segieth, Cathrin Klingsöhr-Leroy, Moritz Holfelder; diesmal Ernst Osterkamp, Stefan Koldehoff, Susanna Partsch, Jochen Meister, Sandra Uhrig) jedem der Bilder auf ganz persönliche Weise. Ein umfangreicher Audioguide mit den oft von den Autoren selbst eingelesenen Texten begleitet die Besucher durch die Ausstellung. Eine besondere Überraschung bilden zwei kleine Dialoge von Johannes Grützke.

 

Alle Texte mit Ausnahme der Gedichte sind eigens für den Katalog geschrieben worden.

    

Ausstellung und Katalog wurden freundlicherweise gefördert von

Roche Diagnostics GmbH, Werk Penzberg

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